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Energiepolitik

Wir freuen uns sehr, dass die örtliche CDU mit ihrem Slogan: "Mit Energie für Bissendorf" das Thema Energie endlich auch aufgenommen hat. Leider ist nicht klar, mit welcher Energie sie "für Bissendorf" wirken will. Kohle, Öl, Gas und Atomkraft sind Energieformen, vor deren Risikien und Nebenwirkungen wir schon lange warnen. Gilt doch der Protest gegen die Atomenergie als ein Gründungspfeiler der GRÜNEN schlechthin. Und der Ausbau regenerativer Energien wurde von den Kollegen der CDU bislang nicht als Schwerpunkt betrachtet. Sollte sich das ändern, sind sie natürlich herzlich wilkommen.

Beachten Sie auch unsere Beiträge unten in der Rubrik "Erdgasbohrungen in Bissendorf". Dort geht es um Erdgasbohrungen, die die Firma Exxonmobil in Niedersachsen und auch in Bissendorf unternimmt. Bei diesen Bohrungen werden giftige Chemikalien und viel Energie eingesetzt, um das Gestein aufzubrechen, in dem das Gas gefangen ist. Die Auswirkungen der Chemikalien sind nicht geklärt, der Einsatz großer Energie bei der Förderung stellt Erdgas als umweltfreundliche Brückentechnologie infrage.

  • Erdgasbohrung in Bissendorf   ( 78 Beiträge )

    Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Fossile Energie ist 1. endlich und 2. schädlich. Daher ist es geboten, verstärkt regenerative Energien und neue Energiekonzepte einzusetzen. Die großen Energieunternehmen sehen das allerdings etwas anders, so auch die Firma ExxonMobil, die u.a. in Bissendorf "unkonventionelle" Erdgaslagerstätten erkundet. Die Ausbeutung solcher Lagerstätten ist aber mit hohen Umweltrisiken und hohem Energieverbrauch verbunden.

    Eine Einführung in das Thema finden Sie hier.

  • Erneuerbare Energien in Bissendorf   ( 5 Beiträge )

    Bündnis 90/Die Grünen haben mit dem Willen, aus der atomaren Energieerzeugung möglichst schnell und endgültig auszusteigen, gleichzeitig die Weichen für einen Umbau der Energieerzeugung gestellt. In der Zeit der rot-grünen Bundesregierung 1998-2005 wurde das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) unter massgeblich Grüner Feder verabschiedet.
    Statt der ursprünglich bis 2010 angestrebten Quote von 12,5 % regenerativer Energie im Gesamtmix wurden bis heute ca. 18% erreicht. Dieses Erfolgsmodell basiert auf einem breiten Konsens in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, der auch die Förderung der regenerativen Energieerzeugung bis zur Marktfähigkeit beinhaltet.

    Dieser Konsens ist nun durch die schwarz-gelbe Bundesregierung - ohne Not, wie wir denken - aufgekündigt worden. Das geht vor allem auch zu Lasten der technologischen Entwicklung und der Wirtschaftlichkeit kleiner Verbände und Stadtwerke, die sich in der Erzeugung und Vermarktung CO2-neutraler Energie etabliert hatten. Man kann also von einer Klimaschutz- und Investitionsbremse sprechen, denn dezentrale Strukturen werden nun klar benachteiligt.

    Dennoch ist es natürlich wichtig und richtig, Regenerative Energiebündnisse auf lokaler Ebene weiter zu fördern.


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