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Start Energiepolitik Erdgasbohrung in Bissendorf
Erdgasbohrung in Bissendorf

Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Fossile Energie ist 1. endlich und 2. schädlich. Daher ist es geboten, verstärkt regenerative Energien und neue Energiekonzepte einzusetzen. Die großen Energieunternehmen sehen das allerdings etwas anders, so auch die Firma ExxonMobil, die u.a. in Bissendorf "unkonventionelle" Erdgaslagerstätten erkundet. Die Ausbeutung solcher Lagerstätten ist aber mit hohen Umweltrisiken und hohem Energieverbrauch verbunden.

Eine Einführung in das Thema finden Sie hier.



Bundesumweltminister Altmaier spricht sich gegen Fracking aus

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In einem Interview im Deutschlandfunk spricht sich Umweltminister Peter Altmaier (CDU) gegen Fracking aus. Er beurteilt die Situation in Europa anders als die in den USA, wo sich durch die Fracking-Methode ein veritabler Gasrausch eingestellt hatte, weil es in Europa keine unbesiedelten Gebiete gebe, wo man diese Technik bedenkenlos einsetzen könne.

Aktualisiert ( Freitag, den 08. März 2013 um 15:30 Uhr )
 

Online-Aufruf gegen Fracking

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Auf der nächsten Plenarsitzung des niedersächsischen Landtages wird energisch über Energie gestritten. Auf der Tagesordnung steht die Diskussion über die umstrittene Gasfördermethode "Fracking". Um dem niedersächsischen Ministerpräsidenten McAllister (CDU) zu zeigen, dass dieses Thema tatsächlich eines ist, hat der Camact e.V. einen Online-Aufruf initiiert, auf den wir gerne verweisen und alle Interessierten bitten, nicht nur daran teilzunehmen, sondern ihn möglichst breit weiterzuleiten.

 

Erdbeben im Landkreis Verden möglicherweise von Erdgasbohrung verursacht

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Neulich, abends um halb Neun

Am Donnerstag, den 22. November 2012 um 20:38 Uhr wackelten in Langwedel im Landkreis Vörden die Wände. Ein Erdbeben der Stärke 2,8. Der NDR berichtete. Die Feuerwehr vermutet eine geplatzte Gasleitung, die Bewohner führen das Beben allerdings auf Gasbohrungen zurück, die in der Region intensiv betrieben werden. Diese Vermutung wird durch Untersuchungen des Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ Potsdam) bestärkt, das das Beben in einer Tiefe zwischen 3 und 15 Km ortete. So tief liegen keine Gasleitungen, dort gibt es allerdings mehrere Gasbohrungen und eine langjährige und bislang hauptsächlich konventionell betriebene Gasförderung. Die daran beteiligten Unternehmen haben sich bislang noch nicht dazu geäußert.

Aktualisiert ( Freitag, den 23. November 2012 um 16:47 Uhr )
 

Umweltministerkonferenz gegen Fracking

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Überraschung, Einsicht oder Wahlkalkül?

Umweltministerkonferenz der Länder lehnt Fracking ab

Die Umweltminister der Länder haben zwei Tage lang in Kiel getagt und sich gegen den Einsatz von Fracking zur Erdgasgewinnung ausgesprochen, solange die Unbedenklichkeit dieser Methode nicht nachgewiesen ist. Und da dies offenkundig nicht der Fall ist, lehnen die Umweltminister Fracking zurzeit ab: „Die Umweltministerkonferenz lehnt das Einbringen von umwelttoxischen Substanzen zur Erschließung von unkonventionellem Erdgas ab, solange die Risiken nicht geklärt sind“, heißt es in der Schlusserklärung. Sie fordern in den Genehmigungsprozess, Umweltverträglichkeitsprüfung und Öffentlichkeitsbeteiligung obligatorisch einzuführen, was zurzeit lt. Bergrecht nicht notwendig ist.

Aktualisiert ( Dienstag, den 20. November 2012 um 13:53 Uhr )
 

Exxon Statusbericht: Mehr Fragen als Antworten

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Am Dienstag, den 6. November 2012 hat ExxonMobil einen Statusbericht zu den Umsetzungen der von Exxon beauftragten Risikostudie zum unkonventionellen Gasbohren/ Fracken vorgestellt. Damit will der Konzern öffentlich demonstrieren, dass er die Empfehlungen aus dem Dialogprozess ernst nehmen und die Ergebnisse nicht in den Schubladen verstauben lassen will. So wurde angekündigt, von Bad Laer und Bissendorf als Förderregionen abzusehen und die vorhandenen Bohrlöcher zu verfüllen, eine sehr logische und richtige Konsequenz aus den Risikostudien.

Also wird alles gut?

Aktualisiert ( Dienstag, den 13. November 2012 um 12:03 Uhr )
 


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