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Industriegebiet Natbergen

Minister Meyer in Natbergen

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21. März 2014

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer besucht Bürgerinitiative „Schönes Natbergen“

Landwirtschaftsminister Christian Meyer (links) in Natbergen

„Wir nehmen die Raumordnung deutlich ernster als die Vorgängerregierung“ sagte Minister Meyer (Grüne), der sich die Zeit genommen hatte, uns in Natbergen zu besuchen. In Deutschland wurden im Jahr 2012 ca. 70 Hektar täglich (!) einer neuen Nutzung zugeführt, in Niedersachsen seien es ca. 7 Hektar, meist landwirtschaftlich genutzte Fläche, die in Gewerbe-, Verkehrs- oder Wohnbauflächen umgewandelt werden. Jeden Tag. Mit diesem Wandel einher gehen Verluste an Freiraumfunktionen, die auf Dauer irreparable Schäden verursachten, weshalb die Landesregierung jetzt verschiedene Maßnahmen ergreife, um diese Entwicklung zu bremsen.

Aktualisiert ( Sonntag, den 29. März 2015 um 12:47 Uhr )
 

Mythos Gewerbesteuer

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Die bedeutendste Bissendorfer Einnahmequelle ist – wie in nahezu allen Kommunen Deutschlands – die Gewerbesteuer.“, so steht es in dem Faltblatt der SPD/CDU-Initiative.

Das sollte eigentlich leicht nachzurechnen sein. Nur – die Zahlen sagen etwas anderes:

In den zurückliegenden mindestens 6 Jahren war stets der Einkommensteuer-Anteil in Bissendorf höher als die Gewerbesteuer-Einnahmen – in 2009 sogar fast doppelt so hoch.

Letzte Zahlen aus 2011:

Gewerbesteuer-Einnahmen netto : 4,315 Mio. €

Einkommensteuer-Anteil der Gemeinde: 4,478 Mio. €

(Quelle: http://www1.nls.niedersachsen.de/statistik/ Für 2012 liegen noch keine Zahlen vor).

Wie kommt das? Wurde hier mit falschen Zahlen gearbeitet? Leider legen die Herausgeber dieser Schrift keine Daten oder Quellen vor. Eine Vermutung: Es wurde vergessen, die Gewerbesteuer-Umlage, die die Gemeinde an Land und Bund abführen muß, abzuziehen. Wir wissen es nicht.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 11. September 2013 um 20:04 Uhr )
 

Viele Unternehmen = viel Gewerbesteuer?

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Dazu Anmerkungen vom Sprecher der AG Finanzen der SPD-Fraktion im Bundestag:

"Wußten Sie, dass ein großer Teil aller Unternehmen überhaupt keine Gewerbesteuer bezahlen?  ...
Einerseits versuchen deshalb bestimmte Unternehmen ihre Gewinne in der Steuerbilanz möglichst gering darzustellen, denn wenig Gewinn, bedeutet wenig Steuern. Andererseits will der Betrieb natürlich einen hohen Gewinn erzielen, um gegenüber den Anteilseignern bzw. Aktionären seinen Erfolg zu beweisen und auch seine Marktstellung zu festigen. Ein Dilemma? Nicht für die Unternehmen an die ich eben denke. Eigentlich ist klar, dass notwendige betrieblich bedingte Ausgaben eines Betriebs, z.B. wenn er ein Grundstück pachten muß oder eine Maschine leasen, den Gewinn vermindern, weil diese Pacht oder Leasingkosten Ausgaben sind – jedenfalls kein Gewinn!

Aktualisiert ( Dienstag, den 03. September 2013 um 18:04 Uhr )
 

Bedauern ist jetzt angesagt...

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Bedauerlich ist allerdings nicht nur, dass Solarlux nun Bissendorf verlassen will, sondern eben auch, dass die Erklärung dafür nur dem Wirken einer Bürgerinitiative und einer fünfköpfigen Ratsfraktion, die als einzige gegen die Aufstellung des Bebauungsplans 'Natberger Feld' gestimmt hat, zugerechnet wird.
Hier reden sich einige Herrschaften die Welt einfach! Wer glaubt denn ernsthaft, dass es nicht auch andere wesentliche Beweggründe für einen Umzug nach Melle gibt. Die Solarlux-Geschäftsleitung spricht von einem intensiven Abwägungsprozess, was nicht verwundert, angesichts der vielen Standortfaktoren, die wirtschaftlich relevant sind.

Aktualisiert ( Dienstag, den 16. Juli 2013 um 05:01 Uhr )
 

....Neues aus Natbergen: Hände hoch, Sie werden umzingelt!

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Hände hoch - Sie werden umzingelt!

Genau so fühlt es sich an, wenn man im Bissendorfer Ortsteil Natbergen wohnt. Während munter auftauchende Industrie- und Gewerbegebiete den Ortsteil umzingeln, werden die Bewohner gleichzeitig von verbalen Attacken im Gemeinderat eingeschüchtert: „Achtung, Achtung, hier spricht der Bürgermeister! Widerstand ist zwecklos! Ergeben Sie sich!“ Super Drehbuch, fast wie aus den ganz frühen Anfängen der Kriminalliteratur.

Gleich an drei Stellen sollen die Natberger Bürger neue Gewerbestandorte vor die Nase gesetzt bekommen: An der Ecke Lüstringer und Wissinger Str., am anderen Ende der Lüstringer Str. neben der Autobahnmeisterei und zwischen den beiden Stellen auf der Fläche, die sich seinerzeit die Spedition Koch ausgesucht hatte: das „Natberger Feld“ zwischen Natbergen, Eistrup und Achelriede. Gesamtfläche: mehr als 30 Hektar.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 16. Juli 2014 um 17:20 Uhr )
 


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