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Start Pressemitteilungen der Grünen aus Bissendorf Pressemitteilung (Blickpunkt 02/2015)

Pressemitteilung (Blickpunkt 02/2015)

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Wegeseitenränder als Blühstreifen - Ein Erfolgsmodell für die Gemeinde

Blühstreifen, extensive Wegeseitenränder, Kompensation - das sind Begriffe, die in unserem ländlichen Umfeld an Bedeutung gewonnen haben. Sie beschäftigen inzwischen nicht nur den Gemeinderat, denn auch Jäger, Landwirte und Imker haben ein Interesse an den sogenannten Blühstreifen.


Doch was genau ist gemeint?

Es geht um Vegetation, die aus heimischen Blühpflanzen und Gräsern besteht, die nur auf ungedüngten Böden in der freien Landschaft gut wachsen und durch Selbstaussaat am Standort erhalten bleiben. Solche Flächen werden angelegt, weil sie Insekten und vor allem Bienen Nahrung bieten, Rückzugsräume für das Wild in der Agrarlandschaft darstellen. Sie sind eine Bereicherung des Landschaftsbildes, was alle Menschen erfreut, die bewusst im ländlichen Raum unterwegs sind. Weil Sie spät oder gar nicht gemäht werden, dienen Sie den Bienen besonders im Spätsommer als willkommene Nahrungsquelle. Und Landwirtschaft ohne Bienen als Bestäuber funktioniert nicht.

 


Die Nutzung der Wegeseitenränder als Blühstreifen ist ein besonderes Modell, für das sich die Grünen in der Gemeinde Bissendorf einsetzen. Viele Wegeränder in unserem Gemeindegebiet sind im Eigentum der Gemeinde, können also auf vergleichsweise einfachem Weg in extensive Blühstreifen umgewandelt werden. Damit können Sie zusätzlich als Ausgleichsflächen für neu geschaffene Baugebiete und Gewerbeflächen dienen. Diese Flächen müssten also nicht erst erworben werden, was die Kosten für die Gemeinde minimiert und den Flächenverbrauch für die sogenannten Kompensationsmaßnahmen reduziert. Auch davon profitiert die Landwirtschaft.


Der finanzielle Aspekt ist dabei nicht unerheblich, wie sich im vergangenen Jahr in der Stadt Bramsche herausgestellt hatte. Auf Initiative der Bramscher Grünen wurden dabei in Achmer und Ueffeln die kommunalen Wegeseitenränder erfasst, mit einem erstaunlichen Ergebnis:
Mit insgesamt 15 ha(!) erfasster Fläche wäre der Kompensationsbedarf der Stadt auf Jahre hinaus gedeckt und die Beschaffungskosten könnten um ca. 40% reduziert werden, was den Gemeindehaushalt entlastet. Ein derartiges Modell könnte also auch in Bissendorf ein Erfolg werden. Eine Anschubförderung ist durch das ILEK-Programm (Integriertes Ländliches EntwicklungsKonzept) oder auch die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück denkbar.

Die Grüne Ratsfraktion wird sich weiterhin für die Realisierung dieses Win-Win-Projektes einsetzen. Wir hoffen, dass sich auch alle Bissendorfer Beteiligten und eine breite Öffentlichkeit von der Idee begeistern lassen, gilt es doch neben den erwähnten Vorteilen auch, die Attraktivität unserer Gemeinde als Wohnort und wichtiges Ausflugsziel in der Region erneut eindrucksvoll zu unterstreichen.

Aktualisiert ( Sonntag, den 29. März 2015 um 12:45 Uhr )  

Kommentare 

 
#1 Esther 2017-12-04 17:48
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