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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft hat sich in den letzten 50 Jahren enorm gewandelt. Dieser Strukturwandel hat aus vielen kleinen Höfen wenige große gemacht, die dank verstärktem Einsatz von modernen Technologien unsere Ernährung sichern. Mit unterschiedlichen Folgen. Einmal für die Region und die Gemeinde, die keine Agrargesellschaft mehr ist, - andererseits für den Prozess des Strukturwandels selbst, der verstärkt an Grenzen stößt. Das bedeutet: Natürlich kann man den Prozess des Strukturwandels weiterdenken, bis es nur noch einen Hof in der Gemeinde (Landkreis? Region?) gibt, der z.B. Hähnchen mästet. Aber wäre das sinnvoll? Und tatsächlich finaziell reizvoll? Wo und wann sind die Grenzen der Spezialisierung erreicht?



1000 bis 3000 Tote jährlich durch Keime aus der Massentierhaltung

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Grüne legen Programm zur Reduzierung von Antibiotika in der Tiermast vor

Gesundheit schützen – Massentierhaltung stoppen!

Gemeinsam mit dem ehemaligen Kreisveterinär und Antibiotika-Experten Dr. Hermann Focke hat der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Landtagsgrünen Christian Meyer einen Forderungskatalog zur Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tiermast vorgelegt. Danach sollen die Daten über die Verwendung solcher Mittel transparent und zentral erfasst werden. Meyer fordert für landwirtschaftliche Betriebe, die vermehrt Antibiotika einsetzen einen konkreten Reduktionsplan. "Das Ziel ist die Halbierung des Mitteleinsatzes in fünf Jahren", sagte der Grünen-Politiker.

Aktualisiert ( Montag, den 09. Januar 2012 um 15:37 Uhr )
 

Bauern oder Industriekapitäne?

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Moderne Zeiten in der Landwirtschaft

Kaum ein Bereich hat sich in den letzten Zeiten so stark verändert wie die Landwirtschaft. Während in den 1950er Jahren ein Bauer mit 10 Milchkühen sein Auskommen erreichen konnte, reichen heute 100 Kühe kaum aus. Heutige Betriebe haben mit "Bauernhöfen" kaum noch Gemeinsamkeiten. Der Strukturwandel hat aus ihnen Spezialbetriebe gemacht, die mit großem maschinellem und energetischem Einsatz Lebensmittel produzieren.

Aktualisiert ( Mittwoch, den 14. September 2011 um 14:47 Uhr )
 

Interessengemeinschaft Linne-Ellerbeck

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Initiative gegen Hähnchen-Mastanlagen in Linne-Ellerbeck ist 'online'

Ein neuer Internet-Auftritt der 'Interessengemeinschsft Linne-Ellerbeck' informiert über den aktuellen Sachstand im Genehmigungsverfahren zu den geplanten Mastställen und der Arbeit der Interessengemeinschaft gegen diese Pläne: http://www.linne-ellerbeck.de/

Aktualisiert ( Dienstag, den 02. August 2011 um 13:57 Uhr )
 

Ökologisch wirtschaftende Betriebe fördern

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Strukturwandel als Chance

Unser Leitbild einer nachhaltigen Landwirtschaft ist der ökologische Landbau. Er produziert gesunde Nahrungsmittel, belastet Natur und Umwelt nachweisbar am geringsten, achtet Tiere als Mitgeschöpfe und hält sie artgerecht. Der ökologische Landbau wirtschaftet in weitgehend geschlossenen Stoffkreisläufen.

Aktualisiert ( Samstag, den 11. Juni 2011 um 11:22 Uhr )
 

GRÜNE fordern konkrete Gesetzesinitiativen zur Einschränkung des Bauprivilegs für Großställe

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Die Landtagsgrünen erwarten von der Landesregierung konkrete Gesetzesinitiativen gegen den Bau neuer Tierfabriken. Die Äußerungen des Niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister, der sich für Einschränkungen des privilegierten Bauens für Mastfabriken im Außenbereich ausgesprochen hat, seien im Grundsatz zu begrüßen, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer heute (Montag) in Hannover. "Eine Hühnerfabrik mit hunderttausenden Tieren darf baurechtlich nicht wie ein Kuhstall mit fünf Kühen behandelt werden. Bislang hätten CDU und FDP im Landtag und Bundestag entsprechende Initiativen  allerdings immer abgelehnt. "Jetzt steht der Ministerpräsident im Wort."

Angesichts der massiven Bürgerproteste und auch der Forderungen des Niedersächsischen Landkreistages nach besseren Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen forderte der Grünen-Politiker ein vollständiges Ende der Privilegierung für Megaställe.  Das Privileg könnte bei 30.000 Masthühnern, 15.000 Legehennen, 1500 Schweinen oder 600 Kühen enden, sagte Meyer. "Alles was darüber hinausgeht, muss wie ein industrieller Gewerbebetrieb behandelt werden." Das entspräche auch den aktuellen Schwellenwerten ab denen ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erforderlich ist.

Der Grünen-Politiker mahnte bei der Landesregierung "mehr Ehrgeiz beim Tierschutz" an. Die Zeiträume im Tierschutzplan des Landes seien viel zu lang und wichtige Maßnahmen für mehr Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz wie eine Weideprämie für Kühe nach wie vor ausgeklammert.

 



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